Event is going to be online only (use Zoom link below)!
09:05 – 10:20
Keynote
Dr. Lewis Chuang (LMU Munich) Humans & Technology: Mind the Gap
10 minutes
Discussion Break
10:30 – 11:10
PhD Presentation
Shadi Derakhshan (University of Osnabrück) Head Position as a Robust Prediction for the Technology Acceptance Model (TAM) in Self-Driving Vehicles – A Large Scale Virtual Reality Study
5 minutes
Coffee Break
11:15 – 11:55
PhD Presentation
Felix Schreiber (Ruhr University Bochum) The Role of Guided Affective Episodic Foresight for Proactive Behavior in 5-Year Olds
1 hour
Lunch Break
13:00 – 14:15
Keynote
Dr. Daniel Dukes (University of Fribourg & Swiss Center for the Affective Sciences) Two illustrations of the explanatory power of emotions
10 minutes
Discussion Break
14:25 – 15:05
PhD Presentation
Maja Griem (Ruhr University Bochum) Profiles of Animal Empathy
5 minutes
Tea Break
15:10 – 15:50
Postdoc Presentation
Dr. Julia Wolf (Ruhr University Bochum) Pretend Play and the Paradox of False Belief Understanding
10 minutes
Snack Break
16:00 – 17:15
Keynote
Prof. Simone Shamay-Tsoory (University of Haifa) The Empathic Brain: The Neural Underpinning of Human Empathy
Lecture Series Organized by: Dr. Krzysztof Dolega, Prof. Dr. Tobias Schlicht Please register to acquire zoom link for participation. Email to: Firuze.Mullaoglu@rub.de
Corona: For participation in the lecture series a negative test result or proof of complete vaccination protection or proof of recovery from the Corona disease is required. Please arrive 10-15 minutes before the start of the lecture so that the 3G-status can be checked. Please wear a surgical or FFP2 mask. See here for more information on the attendance at on-person events at the RUB.
Registration: A registration would be desirable in advance due to the limitation of participants at the lecture series. Please register via mail until one day in advance, i.e. Monday before the respective lecture, to: joshua.lemm@rub.de
In addition to the online lecture series, some lectures will again take place in person at the Ruhr University Bochum. Corresponding information can be found here.
Wie wir mit intelligenten Systemen kommunizieren und interagieren
Künstliche Intelligenz (KI) boomt und wird unsere soziale Interaktion intensiv prägen. Was macht das mit uns?
Messenger-Dienste, Chatbots, Roboter-Kolleg*innen: Wir interagieren in unserem Alltag schon lange nicht mehr nur mit Menschen. Welche Veränderungen bringt diese Entwicklung mit sich? Wie gestalten wir sie? Und welche Gefahren, aber auch Chancen sind damit verbunden? Mit dieser Thematik befasst sich der Forschungsverbund „INTERACT! Neue Formen der sozialen Interaktion mit intelligenten Systemen“ an der RUB, der durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen mit 2 Millionen Euro gefördert wird. Team
Menschen sind interaktive Wesen: Gemeinsames Leben, soziale Verständigung und kooperatives Handeln zeichnen uns aus, was gerade in der Pandemie den Alltag so schwermacht, wenn soziale Begegnungen auf ein Minimum reduziert werden müssen. „Eine zentrale Herausforderung für die moderne Gesellschaft ist die Veränderung unserer Interaktion über soziale Medien und mit Systemen Künstlicher Intelligenz. Dabei sehen wir neue Risiken, aber auch unerwartete Chancen“, sagt Tobias Schlicht.
Mit dem Siegeszug von Internet und Smartphone sind in fast allen Gesellschaften neue Formen der Kommunikation entstanden, vor allem über soziale Medien. KI-Technologien erfahren einen Entwicklungsboom. Sprachassistenten, Roboter und andere KI-basierte Systeme werden in viele Bereiche des Lebens integriert und prägen zunehmend die soziale Interaktion, zum Beispiel in Pflege- und in Bildungseinrichtungen sowie Unternehmen.
Zentrale Aspekte der sozialen Interaktionsforschung
Diese Entwicklungen bringen praktische Möglichkeiten und Herausforderungen mit sich und werfen theoretische wie ethische Fragen auf. Was sind die zentralen Prinzipien, die eine persönliche Mensch-Mensch-Interaktion bestimmen und wie verändern sie sich durch verstärkte Kommunikation über soziale Medien? Wie sollen wir diese KI-Systeme einschätzen? Wie können wir die Interaktion und Kooperation zwischen Menschen und KI-Systemen in pädagogischen und Arbeitskontexten am besten gestalten und steuern?
Diesen und anderen Fragen widmet sich das Team von sechs Forscherinnen und Forschern aus den Geistes-, Sozial- und Verhaltenswissenschaften an der RUB.